The Lost Verses
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Musik

 Die Aufnahmen für unser Album ALLE TRÄUME sind abgeschlossen - und hier könnt Ihr bereits das Cover der CD sehen und anschließend unseren Ankündigungstext zum Album lesen. Wir danken CHRISTIAN WITT für sein tolles Artwork. Und wenn Ihr wollt, könnt Ihr die CD natürlich bereits über unsere Mailadresse vorbestellen: mail@thelostverses.de


 













Etwas mehr als zwei Jahre nach der Veröffentlichung unseres zweiten Albums „Weiß“ erscheint unter dem Titel „Alle Träume“ nun Album Nummer drei. Viel ist in diesen zwei Jahren geschehen, nicht nur in unserem kleinen, privaten Leben, sondern auch, was die gesellschaftliche Situation im Allgemeinen betrifft. Was uns betrifft, so gab es einige Gründe, unser kleines Dorf im französischen Hinterland, wo wir „Weiß“ im Homestudio aufgenommen hatten, zu verlassen und nach Deutschland zurückzukehren, ohne dass unsere Reise aber wirklich zu Ende war. So folgten in den zwei Jahren seit unserer Rückkehr drei weitere Stationen. Jetzt leben wir an einem Ort, den wir zwar gut kennen, der uns aber dennoch in vielerlei Hinsicht fremd erscheint und den wir jetzt völlig anders wahrnehmen als damals. Und es ist sogar so, dass wir bestimmte Orte meiden, an denen wir damals oft waren, dass es uns unmöglich erscheint, zu bestimmten Gewohnheiten zurückzukehren. Natürlich sind da die Erinnerungen an diese erste Zeit hier, aber die Erfahrungen von damals scheinen unendlich fern. Fast ist es, als seien wir heute ganz andere Menschen, die auf das Leben von Fremden zurückblicken, irgendwo eine Seite in einem Buch aufgeschlagen.
Die Songs, die wir nun auf „Alle Träume“ veröffentlichen, sind seit unserem Abschied von Frankreich entstanden, in einem sehr viel kürzeren Zeitraum also als die Songs auf „Weiß“ – und alle kreisen um das Thema ‚Traum‘. So gesehen ist es ein Konzeptalbum; jedes Lied ist Ausdruck der Arbeit des Traums, Erinnerungsarbeit, Durcharbeiten der Reste des Tages, Reflexionen von etwas, das beängstigt und nicht fortgehen will. Alle Stücke haben etwas Rätselhaftes, Ungreifbares, sie folgen einer Logik des Traums, sind Traum-Texturen, Traum-Bilder. Träume haben etwas Unabweisbares, aber zugleich sind die Bilder des Traums flüchtig, oft bleibt nur ein Gefühl, eine Stimmung, die Erinnerung an die Atmosphäre des Geträumten – und diese haben wir einzufangen und musikalisch zu gestalten versucht. Träume ‚arbeiten‘ mit signifikanten Symbolisierungen und Verschiebungen und oftmals gerade mit dem Entzug dessen, was Anlass des Traums oder das eigentliche Traum-Objekt ist; sie zeigen Verluste, Ängste und Wünsche auf eine indirekte, verzerrte und zugleich seltsam klare Weise. Eine der wichtigsten und spannendsten Erfahrungen, die wir in der Arbeit an unserem neuen Album gemacht haben, ist die, dass diese Träume, obwohl wir sie transformiert haben, obwohl wir sie zu Texten geformt, immer und immer wieder gehört, gesprochen, gesungen haben, ihre Fremdheit nicht verlieren, auch nicht die Kraft ihres unmittelbaren Eindrucks im Träumenden. Und diese Erfahrung überträgt sich auch in unsere musikalische Arbeit, lässt uns immer wieder Neues entdecken und eröffnet uns neue Räume.
In der Ankündigung zu „Weiß“ hatten wir noch geschrieben, dass wir anfangs davon ausgegangen sind, mit unserem Equipment lediglich Demos der Songs zu produzieren, die wir dann in einem Studio nochmals ‚richtig‘ aufnehmen wollten. Dazu ist es dann aber vor allem aus finanziellen Gründen nicht gekommen. Aber mit TOBIAS LEVIN hatten wir jemanden gefunden, der bereit war, unsere Aufnahmen mit seinen Maschinen auf ein Niveau zu heben, das dem allgemeinen Standard entspricht – wenn es so etwas wie einen ‚Standard‘ überhaupt gibt. Jedenfalls waren wir am Ende sehr glücklich mit dem Sound unserer Songs und haben zu Beginn der Arbeit an „Alle Träume“ erst gar nicht über Aufnahmen in einem Studio nachgedacht, sondern stattdessen darauf gesetzt, unsere eigene Technik und deren Möglichkeiten immer besser kennenzulernen und unsere eigenen Vorstellungen mit diesen Mitteln immer besser umzusetzen. Das hatte den großen Vorteil, dass wir jederzeit und überall an unseren Songs arbeiten konnten, dass wir ohne Zeitdruck und ohne technische Begrenzung Spur um Spur füllen, Sounds und Klänge ausprobieren und verwerfen konnten, ganz wie es uns in den Sinn kam. Und wieder einmal konnten wir uns auf das Urteil und die Fähigkeiten von Tobias verlassen, wofür wir ihm sehr, sehr dankbar sind.
Der Sound von „Alle Träume“ ist ein anderer als der auf „Weiß“: Das Album ist insgesamt homogener, auch rauer, dunkler. Nicht nur, dass wir das Repertoire unserer Instrumente bei drei der neun Songs um ein Flügelhorn bereichert haben, das von UDO SAWINSKI, einem alten Freund, gespielt wird, auch Britta hat ihren stimmlichen Bereich um Tiefendimensionen erweitert.
Zu den einzelnen Songs:

  1. ALLE TRÄUME – Ein Lied über die Verbindung zu einem Menschen, die fortbesteht, auch wenn man den Menschen längst verloren hat. Manchmal ist es ganz ungreifbar, was uns mit einem anderen Menschen verbindet – und schwer zu verstehen, wie Wege dann dennoch auseinander gehen. Ein Lied von der Heimsuchung.
  2. ZU GAST IM HAUS VON FREUNDEN – Ein Lied über das Geborgensein in der Fremde.
  3. IT IS THE TIME OF A DREAM – Ein Lied über den Moment, in dem man weiß, dass man sich stellen muss, ein sich ewig wiederholender Moment, der immer wieder von Neuem beginnt, über den man nicht hinweggelangt.
  4. EARTH TO EARTH – Ein Lied über die Schwere und die Kraft der Schwere, die einen Menschen hinabzieht, ihn ergreift und ihm keine Ausflucht gewährt. Die ihn aushöhlen kann wie von der See ausgespültes Holz, ihn aber doch niemals so leicht macht, dass er ganz zurückkehrt in die Materie, von der er genommen ist. Das Leben: der Widerstand, auf den er trifft, und die Kraft, die ihn zurückstößt.
  5. THESE ARE MY FRIENDS – Ein Lied über unsere Zeit als ‚outlaws‘; nicht von uns (sondern von David Lynch), aber irgendwie doch. Blicke, flüchtig und klar, in das Leben von Menschen, deren Wege man kreuzt, jeden Tag. Flashlights von weit draußen.
  6. DIE STRASSE VON GESTERN (Ein Film in sechs Szenen) – Ein Lied über die Angst, etwas zu verlieren – an einen anderen Menschen, das Leben, die Zeit. Und über die Risse, die sich plötzlich auftun, dort, wo du stehst. Über das Loch in der Welt, von dem Nils Koppruch so schön erzählt.
  7. AUF DER REISE – Der Soundtrack zu unserer Reise (Best of).
  8. DAS ERSCHEINEN EINES JEDEN IN DER MENGE – Ein Lied, mit dem wir noch einmal einen Blick zurückwerfen auf unser erstes Album („Worüber wir reden“), eigentlich sogar auf den Anfang von allem, nämlich die musikalische Bearbeitung von Gedichten von NICOLAS BORN. Aber auch BORN träumt einen Traum, den Traum von einer befreiten Gesellschaft vielleicht, in der jeder Mensch sich selbst verwirklichen kann. Aber keine Utopie ohne inneren Widerspruch. Keine Überwindung gesellschaftlicher Machtstrukturen ohne den Widerspruch, der alles von innen heraus bewegt.
  9. RUN THROUGH THE JUNGLE – Ein Lied über einen Alptraum, der Wirklichkeit ist, das wir einfach covern mussten, nachdem wir uns durch alle Staffeln von FARGO gekämpft hatten. 1970, zur Zeit seiner Veröffentlichung, wurde der Text als Kritik am Vietnam-Krieg verstanden, viel später aber sagte John Fogerty in einem Interview, dass er sich auf die massenhafte Verbreitung von Waffen in der amerikanischen Bevölkerung bezogen habe, in deren Folge der öffentliche Raum in den USA zu einem Dschungel geworden sei. Und das ist ja auch Thema der Serie. Wir hoffen, Fogerty grämt sich nicht, wenn er hört, was wir aus seinem Song gemacht haben. Aber vermutlich bleibt ihm das ohnehin erspart.

THE LOST VERSES
BRITTA CASPERS: stimme
CJ BAUER: gitarre, bass, keys, drumprogramming, stimme (track 2)
UDO SAWINSKI: flügelhorn (track 1/3/7)
TOBIAS LEVIN: mastering
CHRISTIAN WITT/BRITTA CASPERS: artwork
produktion: the lost verses 2025/26


Am 29. 06. ist mit EARTH TO EARTH die dritte Single aus unserem Album ALLE TRÄUME erschienen. Britta schreibt: “Ein Lied über die Schwere und die Kraft der Schwere, die einen Menschen hinabzieht, ihn ergreift und ihm keine Ausflucht gewährt. Die ihn aushöhlen kann wie von der See ausgespültes Holz, ihn aber doch niemals so leicht macht, dass er ganz zurückkehrt in die Materie, von der er genommen ist. Das Leben: der Widerstand, auf den er trifft, und die Kraft, die ihn zurückstößt.”

Der Song ist bei allen üblichen Streaming-Diensten zu hören, und erneut ist auch ein Video entstanden:  https://www.youtube.com/watch?v=qZdgV3w3g1k&list=RDqZdgV3w3g1k&start_radio=1 


 Am 23.01.26 ist unsere Single ALLE TRÄUME erschienen, zugleich Titelstück unseres dritten Albums, dessen Veröffentlichung für Herbst geplant ist. Dieses dritte Album folgt zum ersten Mal einem Konzept, und bei einigen Songs wird ein neues Instrument zu hören sein - das Flügelhorn, gespielt von Udo Sawinski. So auch bei dem Song ALLE TÄUME, der sich musikalisch auf neue, andere Wege begibt. Wir freuen uns sehr, dass Udo jetzt zu unserer 'Crew' gehört, zu der auch Christian Witt und Tobias Levin zählen - Christian hat erneut zusammen mit Britta das Cover gestaltet (auch das Album-Cover, das ihr unten schon sehen könnt), und Tobias hat diesmal doch etwas mehr für den Song getan als 'nur' zu mastern...   

Der Song ist erneut auf allen Streaming-Diensten zu hören, und ein kleines Video ist auch entstanden: https://www.youtube.com/watch?v=UyBACnBF-IE&list=RDUyBACnBF-IE&start_radio=1

Und weil auch andere ALLE TRÄUME offenbar gut finden, wurde er am 26.01. "Song des Tages" bei SOUNDS & BOOKS: https://www.soundsandbooks.com/the-lost-verses-alle-traeume-song-des-tages/ 





Nachdem wir uns auf dem Weg zu unserem dritten Album zunächst mit Christian Geisslers Gedicht "Könnte ich froh sein" beschäftigt haben, ist am 18.07. unsere Interpretation eines Songs von David Lynch - THESE ARE MY FRIENDS - erschienen.

Nun mag man denken, dass zwischen Geissler und Lynch kaum zu überbrückende Welten liegen - und ja, zwischen beiden liegen tatsächlich 'Welten': ganz verschiedene Welten der persönlichen und zugleich allgemeinen Erfahrung nämlich, aus der heraus für Geissler (der ja neben seiner schriftstellerischen Arbeit ebenfalls ein "Filmemacher" war) wie für Lynch der Impuls zur künstlerischen Arbeit gespeist wurde. Für uns und unsere Arbeit sind beide (und viele andere) wichtig, gerade weil sie aus verschiedenen Welten berichten, weil nur auf diese Weise die Möglichkeit gegeben ist, sich der Einhausung in einer 'identischen' Weltsicht zu entziehen.
Zugleich ist ein Song wie THESE ARE MY FRIENDS wiederum Teil unserer persönlichen Erfahrung, schließt sich mit anderen Erfahrungen zusammen, die wiederum nicht denjenigen von David Lynch entsprechen, diesen möglicherweise aber ähnlich sind. Wir hatten bereits 2011 durch die SPEX von dem Album CRAZY CLOWN TIME erfahren, auf dem sich der Song befindet, und eine ganze Zeit lang gehörte dieses Album zu unserem soundtrack - wie dann auch sein Album THE BIG DREAM von 2013 (auf dem sich übrigens u.a. das wunderbare Cover des Dylan-Songs THE BALLAD OF HOLLIS BROWN befindet). Lynchs Songs zu hören - Texte und Musik - hatte auf uns eine ähnlich verstörende und zugleich elektrisierende Wirkung wie seine Filme, mit denen wir uns in der Folge (nochmals) intensiv beschäftigt haben...
Und dann - ja, und dann hatten wir auf einmal zwei Hunde, und dieser Umstand hatte nichts mit Lynch zu tun... Aber wir können Euch versichern: Wer heutzutage in Berlin (oder in unserem Fall: im Wedding) zwei schwer erziehbare Hunde hat, wechselt zwangsläufig die Seiten - denn wer in Berlin eine Eigentumswohnung hat oder "ortsübliche" Mieten bezahlen kann, brettert mit dem Fahrrad oder dem e-Roller über den Bürgersteig und durch den Park, hat aber keine verstörten oder verstörenden Hunde. Geht man mit Hunden durch den Park, kommen dir, neben aggressiven Radfahrern, stolze Mütter in breiter Phalanx mit Luxuskinderwagen entgegen, und Läuferinnen brüllen dich an, wenn du nicht bei drei im Gebüsch bist... Ein raues Klima in dieser Stadt! Jedenfalls passierte, womit wir niemals gerechnet hatten: Wir standen plötzlich AUF DER ANDEREN SEITE, auf der Seite von Leuten aus der "Platte", alten Frauen mit ihren kleinen Fifis, Arbeitern mit Kampfhunden und desolaten Jugendlichen mit struppigen Mischlingen. Und diese Leute hatten eben auch eine andere Sicht auf die (Berliner) Welt. Und natürlich war es für uns oft genug nicht gerade leicht, diese andere Welt zu verstehen... aber es wäre uns nicht eingefallen, diesen Leuten mit Belehrungen und akademischen Diskussionen zu kommen. Wir lernten diese Menschen kennen, und weil wir sie kennen lernten, lernten wir auch, sie zu mögen - sie wurden zu unseren Freunden, die wir täglich sahen, wie es bei Lynch heißt. Und dann kam der Augenblick, in dem wir selbst von der sozio-ökonomischen Entwicklung der Stadt eingeholt wurden: die Miete wurde zu teuer und wir haben daraufhin die Stadt verlassen. In dieser Zeit des Umbruchs erinnerten wir uns dann an CRAZY CLOWN TIME und glaubten plötzlich zu verstehen, wovon Lynch hier berichtet, und dass THESE ARE MY FRIENDS ein Song über UNSERE FREUNDE ist, die Leute vom "Olymp".
Wir hatten deshalb bereits 2020 geplant, den Song zu covern; doch die Arbeit an unserem zweiten Album und die Anstrengung der häufigen Job- und Ortswechsel ließen keine Zeit, bis wir den Song im Februar diesen Jahres - kurz vor einem erneuten Umzug - sehr spontan und in ein/zwei Tagen - aufgenommen haben.
Es gibt aber auch noch einen zweiten Grund, den Song aufzunehmen. Und der hat mit der (ja irgendwie umstrittenen) dritten Staffel von TWIN PEAKS zu tun. In dieser Serie enden nämlich die meisten der Folgen mit einem live gespielten Song aus dem "Roadhouse" (eigentlich "The Bang Bang Bar"). - Nun war es für uns lange ein irrer Traum, eine dieser Bands zu sein, die dort auftreten, im "Roadhouse". Eins steht fest: Dieser Traum wird nicht mehr Wirklichkeit werden. Aber wir erinnern an David Lynch, auf unsere Weise.
Wir danken Tobias Levin, der erneut das Mastering des Songs besorgt hat, sowie Christian Witt für die Gestaltung des Covers. Ein Video zum Song ist ebenfalls erscheinen:  The Lost Verses: These Are My Friends (David Lynch



Am 21. März 2025 haben wir mit der Veröffentlichung von KÖNNTE ICH FROH SEIN, der musikalischen Adaption eines Gedichts des Hamburger Schriftstellers und Filmemachers CHRISTIAN GEISSLER (1928-2008), ein neues Kapitel aufgeschlagen. Anfang April ist nun auch der neue Band der HOREN (Bd 298) erschienen, der sich unter dem Titel "und Hoffnung hieß und Brot und morgen weiterleben" den Werken von INGE MÜLLER und CHRISTIAN GEISSLER widmet, und in dem sich Britta mit KÖNNTE ICH FROH SEIN auseinandersetzt. Das Coverfoto stammt von Britta, der Entwurf von CHRISTIAN WITT, und TOBIAS LEVIN hat das Mastering besorgt. 







https://www.youtube.com/watch?v=V3inz9mt6A0

https://www.wallstein-verlag.de/9783835358140-und-hoffnung-hiess-und-brot-und-morgen-weiterleben.html


Reviews zu "weiß": 

Jörn Schlüter im ROLLING STONE (Oktober 2024):











Angelika Hefner in der Sendung „Venus Lounge“ (Radio X/Frankfurter Stadtradio) vom 05.10.2024:

"Ich möchte euch jetzt The Lost Verses vorstellen, ein Singer-Songwriter-Duo aus Deutschland – Britta Caspers und CJ Bauer. Die beiden haben vor drei Jahren ihr erstes Album veröffentlicht („Worüber Wir Reden“) und jetzt liegt ihr neues Album mit dem Titel „weiß“ vor – und ich freu mich, dass ich die CD besitzen darf: Zehn Stücke inklusive Bonustrack finden sich dort. Das Album – beispielsweise die Coverversion des Tim-Buckley-Klassikers „Phantasmagoria In Two“, die eben hier gelaufen ist – verbreitet für mich einerseits ein bisschen Dream-Pop-Atmosphäre, hat andererseits was von britischem Folk der Siebziger, den ich ja sehr mag. Aber auch ansonsten: Wer Musik mag, die zwischen Traum und Tag, zwischen Dichter-Pop und sanften Low-Key-Assoziationen hin und her geht, ist hier richtig. Ihr merkt, ich bin da so ein bisschen davongetragen, weil die Musik einen schon sehr reinholt – und daher empfehle ich euch: holt euch „weiß“ und hört euch das Album an – es ist, glaub ich, auch für Leute was dabei, die akustische Musik, Semiakustik, aber auch Folk angehauchte Musik mögen, oder auch spoken word und vor allem: poetische Texte."


Gérard Otremba bei SOUNDS & BOOKS:

(...) The Lost Verses versinken in eine traumhaft schöne, entrückte Melancholie, verknüpfen Songwriter-Indie-Pop mit dem Kunstlied und erschaffen ein erneut betörendes Werk. Britta Caspers' glasklare Stimme gibt den Ton an, kongenial von Partner CJ Bauer mit geschmeidigen, in Zeitlupe geformten Rhythmen eingefangen. (...) Unaufgeregte, aber magisch-betörende Musik." 

https://www.soundsandbooks.com/kurz-und-gut-alben-von-the-lost-verses-romie-und-laventure/

Rosie Geisler bei rockblogbluesspot: 

(...)  Die zurückhaltend liebliche Stimme von Britta Caspers umgarnt mich mit kühl-grübelnden, geistreich mit Worten spielenden kleinen Geschichten, die kein Ablaufdatum kennen. Ihre genauen Beobachtungen, kleinen Wahrheiten und großen Gefühle sind genau richtig für die sich jetzt anbahnende Herbstzeit. Als ideale Ergänzung fungiert ihr langjähriger Lebensgefährte CJ Bauer, der die Songs unglaublich relaxt mit einem sanften, dezent-funkigen Groove versorgt und dabei immer wieder spannende Gefüge erzeugt. (...) Und dann möchte ich noch "Dans La Nuit Je Me Réveille" erwähnen, ein suggestives französisches Chanson, das wie in intimer Zwiesprache mit dem Hörer/der Hörerin von jenen außergewöhnlichen Begegnungen erzählt, bei denen uns plötzlich eine imaginäre Tür geöffnet wird und wir wie in einem Lichtstrahl Dinge, die sich bisher diffus im Ungefähren befanden, klar und greifbar vor uns sehen. (...) eine wunderbare Platte (...).

https://rockblogbluesspot.com/2024/09/14/the-lost-verses-weiss/

Uli Heiser in Rocktimes:

(...) Es handelt sich um eines dieser musikalischen Kunstwerke, deren Musik man auch ohne Texte hören könnte und deren Texte (...) auch ohne Musik wirken. Aber nur wenn man Musik und Text zusammen genießt, entfaltet sich die volle Wirkung. (...) Die Songs transportieren eine intime Atmosphäre, klingen in gewisser Weise 'independent', dicht, etwas 'tarantino', und wenn Stefan Lienemann von den Shiny Gnomes »Folktronica Noir« als Bezeichnung in den Ring wirft, dann ist das sehr nah dran. Brittas Stimme hat diese klare Modulation, die einen zum Zuhören animiert, glasklar und akzentuiert. Die Symbiose mit  Christophs echten und virtuellen Instrumenten ergibt ein Szenario, dem man sich einfach hingeben sollte, um den Lyrics sowie dem Sound zu folgen. Es sind keine abgehobenen Texte, sondern welche, in denen man sich sicherlich auch hier und da selbst finden kann. Deutsch, Englisch und auch Französisch sind die Sprachen der Worte, und derer müssen es nicht viele sein, da sie in Verbindung mit der Musik fast eine eigene Sprache bilden. (...).

https://www.rocktimes.info/the-lost-verses-weiss-cd-review/

Erik Prochnow im FOLKER:

Das deutsche Singer/Songwriter-Duo nimmt einen vom ersten Ton mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Ganz im Zeichen des Grundthemas „Erinnerung“ lassen Britta Caspers und CJ Bauer die psychedelische Musik der Sechziger, den britischen Folk der Siebziger, den Dreampop der Achtziger und Neunziger sowie auch Trip-Hop oder Alternative zu neuem Leben erwachen. Zudem spürt man, dass die Band aus der Vertonung von Gedichten des 1979 verstorbenen Schriftstellers Nicolas Born entstanden ist. Die sanften Melodien werden getragen vom hellen Sprechgesang und der Poesie Caspers’. Begleitet wird sie von beruhigenden Gitarren und sparsam programmierten Drums. Alles zusammen kreiert eine melancholische Stimmung, die zum Träumen einlädt. [...]

https://folker.world/rezensionen/the-lost-verses/ 


Am 27. September 2024 erscheint unser zweites Album - es trägt den Titel weiß

Und so wird es aussehen:


Die Songs des Albums wurden in einem kleinen alten Haus in der Charente aufgenommen.

Produktion: The Lost Verses; Mastering: Tobias Levin; Artwork: Britta Caspers / Christian Witt

Das Album wird auf allen digitalen Plattformen erscheinen sowie als CD und download bei Bandcamp (der Bonustrack - das Dylan-Cover WHAT WAS IT YOU WANTED, das wir zusammen mit MARKUS M. STEINEBACH aufgenommen haben - findet sich exclusiv auf der CD)








Am 31. Mai erscheint nach DANS LA NUIT JE ME RÉVEILLE und TRAUMLOS IST DEIN SCHLAF (BERLIN) die dritte Single aus unserem zweiten Album WEISS (VÖ Ende September 2024): GESTALT #2. Der Song trägt zwar einen deutschen Titel, hat aber einen englischen Text. Er ist inspiriert von einer Figur in dem Film "Autopiloten" (2007) von Bastian Günther. Ein Lied über den wundersamen Moment, bevor der Sound angedreht wird. Zum Song ist auch ein kleines (und dunkles) Video entstanden.

Produktion: The Lost Verses

Mastering: Tobias Levin

Cover: Britta Caspers / Christian Witt

https://www.youtube.com/watch?v=zco_-YxCkUE

 https://thelostverses.bandcamp.com/track/gestalt-2





Am 29. September 2023 erscheint unsere Single DANS LA NUIT JE ME RÉVEILLE. Auch zu diesem Song ist ein Video erschienen. Dazu schreibt LIMO von den SHINY GNOMES:  "Wunderbarer neuer Song oder besser Chanson von The Lost Verses - melancholischer Dream Pop - sanfte Tristesse der betörendsten Art! Der Clip mit seinen Spiegelungen lässt an David Lynch oder R. W. Fassbinder denken - das Augenspiel von Sängerin Britta bannt, hypnotisiert und verzaubert - wow!"

Coverentwurf: CHRISTIAN WITT

Mastering: TOBIAS LEVIN

https://www.youtube.com/watch?v=ILC8oaOBWmc



 



Am 31.03.2023 erscheint unsere neue Single, EDMÉE, eine Zusammenarbeit mit der französischen Klarinettistin Hélène Cambourian (@helenekaamm). Der Text folgt einer Passage aus dem Roman LA MAISON DU CANAL von GEORGES SIMENON. Dazu erscheint auch ein Video, ein kleiner film noir.
Covergestaltung: Christian Witt
Mix & Mastering: Christian Bethge

https://www.youtube.com/watch?v=RnPJkx836rw (Video)

https://thelostverses.bandcamp.com/track/edm-e-2

https://open.spotify.com/album/1CHqFM8zciZpohw9zqEJmE





Am 7. 10. 2022 erscheint exklusiv auf Bandcamp (Bandcampfriday!) unsere Interpretation des Bob-Dylan-Songs What Was It You Wanted (1989), die wir zusammen mit Markus M. Steinebach, dem Bassisten der FLOWERPORNOES, aufgenommen haben. Unser besonderer Dank geht an Christian Bethke, der den Track gemastert hat. Hören und herunterladen könnt Ihr den Song auf unserer Seite oder der Seite von Markus:

https://thelostverses.bandcamp.com/track/what-was-it-you-wanted-4

https://sukramchabe-niets.bandcamp.com/track/what-was-it-you-wanted 


Am 21.04.2022 ist im KAPUT-MAGAZIN ein Interview erschienen, das Christina Mohr mit uns geführt hat, über das wir uns sehr freuen, und dem Ihr entnehmen könnt, was uns als Band so umtreibt:
https://kaput-mag.com/stories-de/the-lost-verses_eine-existentielle-einsamkeit/?fbclid=IwAR2v525c46J2DxQkENpRNyyBNL3VeKHQ952LoTxKwTLbe4knggHkFozfyP4


Am 1. 11. 2021 ist unser erstes Album Worüber wir reden erschienen, produziert in Berlin von Max van der Rose. Das komplette Album ist als download und CD ausschließlich auf Bandcamp erhältlich.

1. Worüber Wir Reden 3:50

2. Schwarzer Hund 3:46

3. Wir Sind Darin 5:23

4. Piloten 4:23

5. So War Das 3:57

6. Keiner Für Sich 4:10

7. Im Innern Der Gedichte 8:21

8. Mein Leben auf der Stiege

(gelesen von Tom Liwa) 1:44


https://thelostverses.bandcamp.com/album/wor-ber-wir-reden-album?from=fanpub_fnb

 

Text und Musik: CJ Bauer, außer Track 3 und 8 (Text: Britta) sowie Track 5-7 (Text: Nicolas Born)

Produktion, Additional Instruments, Foto/Artwork: Max van der Rose

Dank an Irmgard Born, Max van der Rose, Tom Liwa, Birgit Fuß, Sebastian Posth und den Wallstein-Verlag.

Pressestimmen:

Rolling Stone | November 2021: Träumerische Trips zu schillernder Lyrik (4/5 Sterne):

Sounds & Books (01/11/2021): https://www.soundsandbooks.com/the-lost-verses-worueber-wir-reden/?fbclid=IwAR1SrZKRX4uNoltJijszKNkuejU0yzM4s--nEdKFF63QsleoxProxfAZf9U 

Sounds & Books (30/11/2021): Platz 3 auf der Liste der Top-Ten-Songs im November 2021 https://www.soundsandbooks.com/top-ten-songs-im-november-2021/ 

SCHALL Musikmagazin (Nr. 26 / 1/2022):


Flowerpornoes: Morgenstimmung; Britta singt zusammen mit Tom Liwa das Stück 'Too much Coca Cola'.

Das Album erscheint am 26. Mai; vorbestellbar ab dem 7.05. hier:  https://tomliwa.bandcamp.com/album/morgenstimmung











'Wir sind darin' (Caspers / Bauer)

https://open.spotify.com/album/70QPnVOv78BRORof5YygbX

https://www.youtube.com/watch?v=7zkLnOAHsfs

https://thelostverses.bandcamp.com/track/wir-sind-darin-single-track











'So war das' (Nicolas Born / CJ Bauer)

Song des Tages (17.02.2021) bei Sounds & Books. Gérard Ortremba schreibt:

Ein fragiler, hauchzarter, glasklarer, auf Gesang, Gitarre, Bass und perkussive Elemente reduzierter Track, der sich wie „Schwarzer Hund“ auf der EP „Worüber wir reden“ befindet. Ein fast verwunschener Zauber geht von diesem poetischen Lied aus. Songwriter-Folk-Pop auf gehobenem Niveau.

https://www.soundsandbooks.com/the-lost-verses-so-war-das-song-des-tages/

https://www.youtube.com/watch?v=B4ziXhFzAjM

https://open.spotify.com/album/6PpEUAd5HKB8XA48VkTJs5

https://thelostverses.bandcamp.com/track/so-war-das-single-track

 











'Schwarzer Hund' (CJ Bauer)

https://open.spotify.com/album/7gSm1IhB4LMVPJgPpFwG3W

https://www.youtube.com/watch?v=zz-8Tp3V5IA&list=OLAK5uy_lkcDz5EVhqtiqeGS79whZAIyBK-CTztSs

https://thelostverses.bandcamp.com/track/schwarzer-hund-single-track

Song des Tages (07.07.2020) bei Sounds & Books. Gérard Otremba schreibt dazu: "Eine getragene, schwebende, gespenstisch-poetische Songwriter-Indie-Dream-Art-Pop-Ballade, die nicht nur Fans von Nick Cave begeistern sollte." (https://www.soundsandbooks.com/the-lost-verses-schwarzer-hund-song-des-tages/)

Auf der Liste der 100 Songs des Jahres 2020 bei Sounds & Books:

https://www.soundsandbooks.com/die-songs-des-jahres-2020-bei-sounds-books/?fbclid=IwAR1UAnJUTNw45V-SPzhP926m_cAB7Aa5aSToio2Y8jQ0wxPH2AkOOLg0M58



 

 








'Worüber wir reden' (CJ Bauer)

www.open.spotify.com/album/2PpDvJvXbWGhiCqKsjFkul

www.youtube.com/watch?v=PPkRnUctnDk

www.itunes.apple.com/album/id1484800200?ls=1&app=itunes

www.thelostverses.bandcamp.com/track/wor-ber-wir-reden











 

'Keiner für sich' (Nicolas Born/CJ Bauer)

www.open.spotify.com/album/4oorVLzfB6Gzv53kbIKgHc

www.thelostverses.bandcamp.com/album/keiner-f-r-sich

www.youtube.com/watch?v=QLq1M7NENHs